Liedersammlung des Zürcher Chorliederverlag

1. Glatt wie Seife i de Wanne,

Liedtext

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first_line1. Glatt wie Seife i de Wanne,
lyric1. Glatt wie Seife i de Wanne,
haltlos wie-n-es Schpiegelei,
wänn’s z’vill Fett hät i de Pfanne
und wie wildi Chüngel frei.
So sind d’Manne, so sind d’Manne,
furt und ab sinds eis, zwei, drei.
Drumm wänns eine hat, mis Chind,
und du findsch en nett, mis Chind,
und er findet au, mis Chind,
oh, so nimm en gschwind, mis Chind,
suscht jimmt er de Blind, mis Chind,
weisch doch wie die Manne sind, mis Chind.

2. Schwankend wie im Wind e Tanne,
lunisch wie-n-en Kinoschtar,
wie bim Autofahre d’Panne,
grad so unberächebar,
sind hüt d’Manne, sind hüt d’Manne,
und us dem Grund sind si rar.
Drumm wänns eine git, mis Chind,
wo dir e chli liit, mis Chind,
und er isch nöd z’alt, mis Chind,
Oh, so schpill nöd ang, mis Chind,
Chatz und Muus, nei gang, mis Chind,
mach en rasche Fang, mis Chind,
weisch doch wie hüt d’Manne sind, mis Chind.

3. Ehner chasch uf Sand go boue
und uf d’Wättermäldig gah
und uf ,dLotterie vertroue
und de grossi Träffer ha,
als hüt d’Fraue, als hüt d’Fraue
uf de Aschtand vo me Maa.
Drum bis du doch froh, mis Chind,
isch er au kein Beau, mis Chind,
und au nöd grad riich, mis Chind,
oh, so nimm en gliich, mis Chind,
Schönheitsfhelr dra, mis Chind,
söttsch doch eine ha, mis Chind,
weisch doch, wie hüt d’Manne sind, mis Chind.
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