| lyric | 1. Anschtatt fremdi Böde schpöhnle, sich as Dolce vita gwöhnle, eusereine chönt das au. Jede Tag es Kaviardösli und drü Schtündli bim Coiffeuli, eusereine chönt das au. Anschtatt ’s Brot in Gaggo tunke, eifach em Bianchi funke und zum Frölein säge: Jetzt losed si mal ganz genau: Schicked si d’Fasankrekettli erscht am zwei, bi na im Bettli Eusereine chönt das au. Ja, hani nöd röcht? Ja schtimmst nöd ganz genau? Eusereine, sött me meine, eusereine chönt das au. Au is Buur au Lac go lunche mit hochinteressante Möntsche und zum Ober säge: Mir Forelle blau! Pot-au-feu und Meringues glacés, oh, wien ich das Ässe hasse ohne Schpasse eusereine chönt das au. Z’Abig is Theater walle und vo det i d’Chronehalle ich elei e ganzi Modeschau. Und dänn bi mene Fläschli Wiise s’Schtuck vom Dürrematt verrisse, ja si, eusereine chönt das au.
2. Schtatt sich muff is Trämli moschte, mit em Porsche goge poschte, eusereine chönt das au. Und im Sommer an den Nil schtatt go zälte d’ Adlischwil, eusereine chönt das au, Au en neue Nerz go pöschtele und bim Schprüngli Kafiplausch „vo Frau zu Frau“, und de Linie Opfer z’bringe nur vier Morechöpf verschlinge Eusereine chönt das au. Ja gsehn ich’s lätz? Ja schtimmts nöd ganz genau? Si und i, wenns müessti sii, eusereine chönt das au. Vo Schtrapaze so beschwerli sich erhole im Boudouärli und im Schuumbad gwaggle mit em Körperbau, Träumerei im Nylonhämp bis Huusfründ äntlich chunt mit Schämpis, ja, im Ernschfall eusereine chönt das au. |