| lyric | 1. Der Wald nickt schweigend im Schlummer, es träumet leis das Blumenkind, die seligen Lieder verstummen und leise nur säuselt der Wind. Ich wandle allein und verlassen im bläulichen Mondesschein und höre das Ave läuten die träumenden Glocken am Rhein.
Ave Maria, abe Maria, läuten die träumenden Glocken am Rhein.
2. Und meine Gedanken, die wandern hinab in das dampfende Thal, da seh’ ich ein Lichtlein jetzt schimmern mit mildem, erquickendem Strahl. Dort betet für mich die Geliebte im einsamen Kämmerlein und betend die Glocken erklingen am herrlichen Strome, dem Rhein.
3. Und muss ich ins Weite jetzt fahren, bleib’ treu ich dir, liebliche Maid, drum wehre den brennenden Thränen und hpff’ auf die goldene Zeit! Einst wandeln wir wieder zusammen am herrlichen Strome zu zwein, dann läuten die Glocken und Wogen den Hochzeitsmorgen ein. |