| lyric | 1. Wir lieben unsrer Heimat Auen, verklärt von tiefer Sommerlust; ein süsses, heiliges Vertrauen schwillt wunderbar in unsrer Brust. Vor so viel stillem Dank undFreuen muss aller Harm und Groll vergehn. Die Sonne will ihr Gold verstreuen, wie ist der Tag so strahlend schön!
2. Wir lieben die vergessnen Weiler, die Zeugen zäher Bauernkraft, sie stehn wie graue Eichenpfeiler, von keiner Flut hinweggerafft. Ihr Odem stärket stets aufs neue uns wie ein mahnend Vaterwort. Des Ackers und der Wohnstatt Trerue bleibt unsrer Seele Friedenshort.
3. Wir können einen Festtag lieben, wenn seine Pulse mahtvoll gehn, wenn rings, mit Flammenschrift geschrieben, der Heimat hohe Zeichen stehn. Vom Hauch der Weihe angerühret singt, feiert, lasst die Banner wehn. Der Stunde gebt, was ihr gebühret: Lasst hoch der Freude Wogen gehn! |