| lyric | Musik, du bist die tiefste Labe, die aus der Menschenliebe quoll. Bist Gottes allerbeste Gabe, da seine Güte, überquoll.
Es stand der Mensch in Morgenstille ein erster Vogel schlug im Ried Da rührte ihn der heilige Wille und horch sein Lallen ward zum Lied.
Da schweig der Mensch in sich erschrocken. Allein die Sonne stieg herauf, als wollt’ ihm Gott das Lied entlocken mit seines Stabes goldnem Knauf.
Da sang der Mensch und seine Seele flog durch das offne Morgentor, dass sie der Gottheit sich vermähle, mit frühem Flügelschlag empor.
Da ging ein Leuchten durch die Weiten. Gott neigte sich und sprach sein Ja und segnete für alle Zeiten die edle, fromme Musika. |