| lyric | 1. O geliebtes Wesen, kann nicht mehr genesen: deiner Lippen Feuer brennt so ungeheuer, daß ich trunken scheine wie von schwerem Weine.
Komm endlich zu mir, ich bin dein, und verbrenne nach dir, o Liebste mein.
2. Brenne Liebster, brenne, ganz und gar verbrenne! Siehst du mich auch brennen, muß mich von dir trennen. Mein Eltern sagen nein, nimmer kann ich dein sein.
3. Kümmert mich niemals nicht elterlich Verbot, nimmer ich auf dich verzicht bis in den Tod.
4. Wenn ich nur ein Rebhuhn wär, würde weit weg fliegen, mich im Nest verbergen, könntest mich nciht kriegen. Denn, mein Liebster, ’s darf nicht sein, niemals kannst du siegen.
5. Möchte dann ein Falke sein, würde zu dir fliegen, dich im Neste finden und dich dennoch kriegen. Dann, o Liebste, wird es sein, sicher werd ich siegen.
6. Möchte sein ein Fischelein, tief im Meer verschwinden unter einem schwarzen Stein könntest mich nicht finden. Liebster, muß dich fliehen, lasse mich doch ziehen! |