| lyric | Nun sind sie gekommen am Rhein die Tage der goldenen Trauben, nun klettert der Winzer von Stein zu Stein, nun funkelt sein Messer im Sonnenschein, der Rebe ihr Kind zu rauben.
Und der Rheinstrom rauscht und der Wandrer lauscht und ein Jauchzen erschallt von den Bergen.
Nun zieht sie zu Tale, die junge Schar, in Kufen die süße Beute. Das ist doch fürwahr ein gesegnetes Jahr, und der Himmel der lacht ja so blau, so klar, und festlich tönt Glockengeläute.
Nur die Traube allein unter Druck und Pein geißt sie köstliche Tränen.
Der Wandrer, der weiß nicht wie ihm geschieht, das ist doch ein Singen und Klingen. Und wie ihn der Strudel nun mit sich zieht, da ringt aus der Brust sich ein jubelnd Lied, sie hören ihn mächtig singen vondem goldenen wein, und wie schön es auf Gottes Erde, wie schön am Rhein! |