| lyric | 1. Morgengeläute, von silbernen Zinnen über die tauende Fluren gestreut, turmfrühe Töne des Sonnenlicht rinnen über das dämmernde Antlitz der Zeit.
2. Hebt euch, ihr Schläfer, der Tag hat begonnen, hoch in die Lüften leuchtet der Wind; Berge erglühen von nahenden Sonnen. die eurer Zukunft Verkünder sind.
3. Während in Bäumen die reifenden Birnen nächtlich noch ruhen, vom Dunkel umlaubt, grüssen der Gletscher gleissende Stirnen strahlend der Sonne jugendlich Haupt.
4. Hebt euch, ihr singenden Glockengebete, bis euch die Glut aus der Höhe erlöst und aus den brennenden Himmel die Röte jauchzend den Nachtwind vom Dämmerdach stösst. |