| lyric | 1. Die Sonne strahlt in das alte Heimattal, das Mais ruft, die Wiese blüht, der Vögel Sang füllt die Luft mit süssem Schall und wir sangen begeistert unser Lied. Das junge Volk spielt und jagt sich voller Freud, so glücklich und alles lacht; doch Leid steht vor der Hüttentür bereit.
Dann mein altes schönes Heim, gut Nacht, ja gute Nacht! Wein nicht, laß Schmerz und Leid! Komm und sing das Lied vondem alten Heimatland, vonm der längst vergang’nen Zeit, weit, so weit.
2. Einst jagten diw über Wiesen durch den Hain, und zogen zum Wald hinaus. Das Lied, das nachts wir im vollen Mondenschein vor der Hütte sangen, ist nun aus. Der Tag schleicht hin wieder Schatten übers Herz, nur Kummer, und eh’ du’s gedacht: Die Stunde kommt und der bittre Abschiedsschmerz.
3. Den Kopf gesenkt von der Arbeit schwerer Last auf Feldern im Zuckerrohr. Nicht lange mehr, und die Mühsal ist vorbei, kein Klage dringt mehr an dein Ohr. Nicht lange mehr schleppt der Altes sich am Stab, und alles ist aud und vollbracht. Nicht lange mehr und dein Bruder sinkt ins Grab. |