| lyric | 1. Es eilen die Zeiten so rastlos dahin, sie kommen, verweilen, vergehen und hetzen und jagen den irdischen Sinn, zu suchen ein festes Bestehen. Die quälenden Ängste erreichen uns nicht, uns dämmert verstehend ein tröstliches Licht; denn unser ist ja das Heute!
2. Es schrecken die Schatten der Nacht allzuschnell die irrenden Menschengedanken. Hoch oben, da thronet so strahlend und hell die Liebe - die Nacht ohne Schranken; die weltlichen Waffen zerstören sie nicht, sie ist das erhabene, himmmlische Licht der Tag das ewige Heute!
3. Laß fahren der Jahre vergängliches spiel, die Zeit, die kann niemand besitzen; es wartet nur denen ein leuchtendes Ziel, die fleißig die Gegenwart nützen. Drum wollen wir schaffen der zeitlichen Welt ein Werk, das der kommenden Menschheit gefällt; denn unser ist nur das Heute; |