Liedersammlung des Zürcher Chorliederverlag

Schon deckt der kühle Schatten

Liedtext

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first_lineSchon deckt der kühle Schatten
lyricSchon deckt der kühle Schatten
das Thal und schleicht die Matten
bergan zur Gletscherstirn.
Duftblaues Dämmern
begleitet den Wald herauf
und breitet die Schwingen
bis zum ros’gen Firn.

Die Wasserfälle rauschen
und ihre Wellen tauschen
viel Grüsse an das Mee,
daraus die Wolken siegen,
die aller Quellen Wiegen,
am Himmel walln hoch und hehr!

Und nahe Herdenglocken,
die heimwärts läuten,
locken zur Ruh nach Last und Lust;
sonst atmet Stille, da schlummert ein der Wille,
wie’s Kindlein an der Mutter Brust.

Gesänftigt sind die Sinne,
lind löst sich ihr Gespinne
im uferlosen Raum.

Ich bin in Gott, befehle
anbetend ihm die Seele
und küsse seines Kleides Saum.
Ich bin in Gott!
language ISO 639deu = german / allemand / deutsch / deutsch
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LiedblattAbendlied.ChormusikTTBB