| lyric | Schon deckt der kühle Schatten das Thal und schleicht die Matten bergan zur Gletscherstirn. Duftblaues Dämmern begleitet den Wald herauf und breitet die Schwingen bis zum ros’gen Firn.
Die Wasserfälle rauschen und ihre Wellen tauschen viel Grüsse an das Mee, daraus die Wolken siegen, die aller Quellen Wiegen, am Himmel walln hoch und hehr!
Und nahe Herdenglocken, die heimwärts läuten, locken zur Ruh nach Last und Lust; sonst atmet Stille, da schlummert ein der Wille, wie’s Kindlein an der Mutter Brust.
Gesänftigt sind die Sinne, lind löst sich ihr Gespinne im uferlosen Raum.
Ich bin in Gott, befehle anbetend ihm die Seele und küsse seines Kleides Saum. Ich bin in Gott! |