| lyric | Es lagert tiefe Stille auf weiter breiter Flur, ich wage kaum zu atmen, ich fühl’ und schaue nur! Dem tiefen Blau des Himmels entquillt der Sonne Glut und schmilzt in goldene Hüllen des Weines Feuerblut.
Im goldnen Scheine wogen die Aehren auf und ab und von der Bergeshalde, ein Glöcklein schallt herab, kein Wellchen trübt die Ruhe der spiegelklaren Flut, in der die Sonne kühlet die unnennbare Glut.
Die Erlen und die Weiden ringsum des Weihers Saum, sie wagen kaum zu rauschen und flüstern wie im Traum.
Es scheinen auch zu schlafen die treuen Vögelein, die Lerche nur singt Frieden ins Menschenherz hinein. Und Krieger sah’ ich ziehen im festlichen Gewand so froh, so stolz, so heiter mit Lorbeer in der Hand; da ist mir aufgegangen die stille sel’ge Lust! Fried’ bringt die Friedensfeier auch der betrübten Brust. |