| lyric | Hei, fröhliches Leben zur Maienzeit, im Kreise frohdurstiger Zecher! Wie küßte so glühend die rosige Maid, wie klangen so freudig die Becher!
Und abends, da saßen wir, Liebchen, zu zwei’n mit unserem Glück, unserer Liebe allein, und über uns rauschte der Lindenbaum, wir träumten so schönen, so seligen Traum!
Und nun bin ich einsam und altersmüd’, vom Glück, von der Liebe verlassen, die Rosen der Jugend sind lange verblüht, du mußtest im Tode erblassen; wo einst wir träumten so selig zu zwei’n, da sitz’ ich verlassen, allein.
Und über mir rauschte der Lindenbaum, er flüstert von meiner Jugend Traum! |