| lyric | Und wo dr Mai durs Schybli luegt, Sen isch mer anderst worde. Hät gwunke mit dr wyße Hand: Scheuhmachergsell, uf fahr is Land, Es blüeht a allne Porte!
Und woni chume üner d’Gaß, Was gwahri due am Brunne? Äs Maitli mit em böüemte Chrueg. Und bi dr hüt nu nüd guet gnueg, Sä mach mi furt a d’Sunne!
Due bini us em Stedtli cho. Wer sait: Guet Tag! am Raindli? Äs suberledigs Burechind. Und um sys Tschüüppli goht dr Wind, Und um sy blute Beindli.
He, bruchi au kei Schüehli nüd, Gottgrüeßdi, Gsell, willkume! ’s ist Mai, wän d’ by mer istoh witt, Häst einewäg kei Langizyt; Han eistig Arbed ume.
Jä, Seppetrutli, so isch gmeint? Dä söll ä andre schuehne. Und ninnst mi du zuem Chnächtli a, I wil dr diene was i cha, Selang ä Mai wil gruene.
Jetz bhüeti Gott im Stedtli, Schatz, Und wüüsch dr vil Vergnüege! Und wäni niemeh chume hei, Wer isch dra gschuld? Dr Mai, dr Mai! Und ’s Seppetrutlis Wiege. |