| lyric | 1. Vom Hochgebirge eingeschlossen, umspült vom dunkelgrünen Rhein, ein Ländchen liegt, drin unverdrossen sein Völklein bauet Korn und Wein. Und ob sich düst’re Wolken jagen, Gewitter droh’n und Sturmeswut, nie wird dies Vöklein je verzagen: sein Ländchen steht in Gottes Hut!
2. Die Schneelawinen hörst du tosen, herab von steilen Felsenflüh’n, und siehst der Freiheit Alpenrosen auf grünen Alpentriften blühn! da hörst du Herdenglocken klingen un dhörst der Sennen frohes lied, und bei dem Läuten, bei dem Singen, es wie Gebet das Herz durchzieht!
3. O Schweizerheimat, Land der Treue! wie lieb ich dich, du schönes Land! O segne Gott dich stets aufs neue mit seiner reichen Segenshand! Auf, Brüder, reicht mir eure Hände, lasst uns geloben fort und fort: wir wollen schützen dich ohn’ Ende, Helvetia, du Freiheitshort! |