| lyric | 1. Empor aus Nacht! Das Licht strömt vor! Hoch flammt das Morgenaufgangstor, sich Licht voraus zu rauben. Der Tag stürmt auf, zur Tat bereit, wirkt seiner Werke Herrlichkeit mit seinem Sonnenglauben.
2. Sei wie der Tag so glaubenskühn, laß alle deine Rosen blühn, du lodernd junges Leben. Wer glaubt, der lebt trotz Nacht und Tod; mußt dich mit aller deiner Not, ins höchste Glauben geben.
3. Dann sät der Glaube seine Saat, auf glüht dein Tag zu heil’ger Tat, dein Menschsein kommt zur Blüte. Lichtwogen strömen aus und ein, nun lebst du ein verdreifacht Sein in Glauben, Tat und Güte. |