| lyric | 1. Auf Schloß Hohenhecken zu Niederahr, es hat soeben getagt, lädt Freiherr Bodo, wie jedes Jahr, zur Jagd.
Ref.: Durch Felder und Auen auf haarigen Sauen, inWiesen und Büschen den Hirsch zu erwischen, den hat der Herr Bodo für viel Geld am Vorabend selber hier aufgestellt.
2. In Wald und in Flur bricht es schon herein, das wilde Jägerheer. Sie jagen über Stock und Stein der Meute hinterher.
3. Es knallen die Büchsen, ein Pulverblitz, da wird soeben gesagt, daß der Baron von Zitzewitz den Tod sein’s Dackels beklagt.
4. „Bewegt sich dort etwas am Waldesrand?“ Der Ahnherr sieht nicht mehr recht. „Das krieget jetzt eines überg’brannt!“ Denn schießen kann er nicht schlecht.
5. Die Nacht bricht herein, und Schloß Hohenhecke biet’ ein freundliches Bild: Der Monsignore, er segnet die Strecke, von dem erlegten Wild. |