| lyric | Dudeldumdei! Nun haben wir Mai! Und blühen die Weiden, so muß man sie schneiden, so muß man sie ritzen, sie klopfen und schlitzen zu einer Schalmei.
Dudeldumdei! Jetzt bin ich so frei und lad’ euch als Gäster zum Tanze, zum Feste. Was braucht ihr? Zwei Beine und Kosten gibt’s keine, ein Tänzchen ist frei.
Dudeldumdei! Was soll das Geschrei? Gebt Achtung, ihr Zicklein! Jetzt blas’ ich ein Stücklein und im Grase zum Liede da tanzet der Freide mit der Annemarie.
Dudeldumdei! Wo lernten’s die Zwei? Vom Zicklein, vom Böcklein, vom Mücklein, vom Glöcklein, vom Blatt auf der Weiden und im Herzen der Beiden da lehrt sie’s der Mai. |