| lyric | 1. Wohlauf, wohlan zum letzten Gang! Kurz ist der Weg, die Ruh ist lang: Gott führet ein, Gott führet aus: Wohl an, hinaus! Zum Bleiben war nicht dieses Haus.
2. Du Herberg in der Wanderzeit, gehab dich wohl und lass dein Leid, schließ mir getrost die Pforte zu! Was trau erst du? Dein Gast geht hin zur ew’gen Ruh.
3. „Ihr Glocken, tönet festlich drein und läutet hell den Sabbath ein, der nach des Werktags kurzer Frist durch Jesum Christ für Gottes Volk vorhanden ist.
4. O selig, wer das Heil erwirbt, dass er im Herrn, in Christo stirbt! O selig, wer vom Laufe matt, die Gottesstadt, die droben ist, gefunden hat!
5. Nun, Tor des Friedens, öffne dich! Hinein! hier schliesst die Wallfahrt sich. Ihr Schlummernden im Friedensreich, gönnt allzugleich dem Staub ein Räumlein neben euch.
6. Viel Gräber sind an diesem Ort, viel Wohnungen im Himmel dort; bereitet ist die Stätte schon, am Gnadenthron, bereitet uns durch Gottes Sohn.
7. Sein ist das Reich mit Allgewalt; Er zeugt und spricht: ich komme bald. Ja komm, Herr Jesu, Führ uns ein! Wir harren Dein, Amen. Dein laß uns ewig sein. |