| lyric | 1. Mein trautes Tal am Buchenrain, du meine Sehnsucht, herb und mild, zu dir im Morgenschein drängt meiner Seele Dämmerbild. Und schwebt empor in Liederpracht; traumselig wandle ich zurück durch Maienglanz und Waldesnacht zu froher Kindheit reinem Glück.
2. Schon prangt die Flur im Blütenkleid, und himmelan wogt Blumenduft des Waldes Märcheneinsamkeit erbebt in frischer Frühlingsluft. Ein Lichterzittern, strahlenreich, wiegt ein das Herz in Seligkeit, von fernen Gründen klingt es weich, o Jugendzeit, o Wonnezeit!
3. Aus brauner Ackerscholle dringt belebend reiner Erdgeruch, und hoch am Felsengipfel schwingt der ew’ge Schnee sein weißes Tuch; vom stillen Dorfe zittert leis der Morgenglocke fromm Gebet, Tautränen schimmern heiß, ein Hauch der hiemat traumverweht. |