| lyric | 1. Eilt ihr Schäfer, aus den Gründen, eilt zu meinem Thyrsis hin; und so bald ihr ihn könnt finden, sagt, daß ich die Seine bin; sagt, was er mir mitgenommen, nennt die Freiheit und mein Herz; sagt er soll auch wiederkommen: denn man treibt damit nicht Scherz.
2. Eilt und sagt dem lieben Hirten, daß ihn Doris nicht mehr neckt, nicht mehr zwischen jenen Myrthen sich verrät’risch ihm versteckt: sagt, daß ich in jene Rinde Schmerzen meiner Liebe schnitt, daß ich alles nun empfinde, was für mich der Arme litt.
3. Ach, an meinem jungen Leben zehret schon der Liebe Gram; sagt, er soll mir wiedergeben, was er mir so grausam nahm; soll mich länger nicht mehr kränken, denn ich könnt’ im Bach der Flur mich und meinen Gram versenken, doch im Traume könnt’ ich’s nur! |