| lyric | 1. Es wogt das Kornfeld auf und nieder, hell glänzt das Land im Sonnenstrahl. Nun füllen tausend frohe Lieder die milde Luft im weiten Tal. Entschwunden ist des Frühlings Bangen um junge Saat und Blütenpracht, und was wir einst voll Sehnsucht sangen ist nun zur Wirklichkeit erwacht.
2. Im grüngefärbten Blätterkleide ersteht des Herbstes Segen schon. Aus hohem Gras in Hain und Weide erklingt der Grille lauter Ton. Es blüht und reift nun allerorten, wie ist die Welt so schön und weit! Wir singen heut mit lauten Worten das Lied der Sommerseligkeit.
3. So lasst uns ziehen in die Ferne, solnag der Tag uns glücklich hält! Wir wandern unter frohem Sterne durch eine reiche, liebe Welt. Was wir im Liede froh besingen, was alles nur in uns mag sein, das wird auch weiterhin erklingen bis in des Herbstes dunkeln Schein. |