| lyric | Lieblicher Klang weckt die Natur, wie strahlet die Sonne, wie prangt die Flur! Fröhlicher Sang aus frischer Brust; o welche Wonne, welch’ selige Lust!
Rosige Düfte ziehn durch den Raum, weh’n durch die Lüfte wie ein Traum. Murmelnde Quellen, rauschende Bronnen, spielende Wellen, leuchtende Sonnen, blitzender Thau auf grünendem Klee, blühende Au an spiegelndem See.
Doch ernst vom Bergeshang der Wald herniederschaut, drin leise schallt der Vöglein Sang so lieb, so wonnetraut.
Nun denn, wohlan, fass’ frischen Muth und lasse die Sorgen, du jugendlich Blut! Muthig voran mit frohem Sinn, bald ist der Morgen, das Leben dahin. Freude erhebe nun ihr Panier, Hoffnung umschwebe uns tröstend hier.
Golden noch blinket uns ja das Leben, heiter noch winket fröhliches Streben, Tager der Jugend, von Freude beglänzt, selige Stunden, mit Rosen umkränzt! |