| lyric | Düftewogen haucht der junge Flieder, und vom Walde ruft der Amsel Schlag, holder Jugendzauber regt sich wieder, jauchzend grüsst das Herz den Pfingstentag.
Bäche gold’nen Lichtes quillen flimmernd durch des Lenzes bunte Gartenflur tausendfach im Thaue wiederschimmernd schmückt sich festlich, freudig die Natur.
Aus dem hohen Haine ziehen Quellen mit der Allmacht hehrem Lobgesang, aller Blumenduft und Farbenwellen preisen still der Schöpfung sichern Gang.
Tief im Busen schweigt der Seele Sehnen, süsses Bangen leise erdwärts zieht, sind es Träume, sind es Freudenthränen, oder ist’s der Gottheit heil’ges Lied? |