| lyric | 1. Weit durch die Welt bin ich gefahren schon, manches Land zog mich in Bann, war so viel, das ich sah, und so viel, was geschah, das man gar nicht all erzählen kann. Doch von den Wundern dieser schönen Welt ist mir keins so lieb undwert, wie am kleinen Fluß ein verträumtes Städtchen: Hoch auf dem Kirchturm, von weitem zu sehn, seit altersher steht der Hahn, sieht, was da untern im Städtchen geschieht, das sieht er sich vergnügt von oben an, und wer durch die Gasen zu dem Marktplatz geht, hört den alten Brunnen rauschen, hier bleibt die Zeit noch für ein kleines Weilchen stehn, zähle jeden Tag, dich endlich wieder zu sehn.
2. Blau ist der Himmel, weiße Wolken ziehn über Berg und Tal dahin, und da unten am Fluß geht ein Weg zum Haus, wo ich so glücklich und zufrieden. DA, wo am Ufer weiße Birken stehn, manche Bank lädt zum Verweilen, wie in alter Zeit kannst du hier noch träumen: Sanft an dem Ufer vorbei fließt der Strom, das Wasser plätschert am Steg, hinten im Gsthaus, da wartet man schon, drum mach dich auf den Weg, geh durch die Gassen zu dem Marktplatz hin., bei dem Kronenwirt kehr ein, hier bleibt die Zeit noch für ein kleines Weilchen stehn, so wie dazumal im Städtchen im Tal. |