| lyric | Komm auch du nun zur Ruh. Sieh, die Berge sinken zurück in weite Fernen, zeigen nicht Fels mehr noch Firn, nicht Zinnen noch Schrund: Alles geglättet, einfach, still, vor dem Unendlichen.
Drunten im Tal nur fressen sich Lichterpaare ungeduldig ins Dunkel, hasten kurzatmig auf engem Band, fliehend und zagend zugleich. Tief atmen droben die Berge, sihe, die Lichter leichten auch dir aus weiten Fernen. Komm auch du nun zur Ruh! |