| lyric | 1. Es steigt hervor aus dunkler Gruft, was todesstarr gefangen lag: Die Erde grünt, blau ist die Luft, es naht der Auferstehungstag. Am Bache schon die Weiden blühn, der letzte Schnee am Rain zerrinnt; die Stare wieder heimwärts ziehn, die schöne Lenzeszeit beginnt.
2. Bald träumt die Welt in Blumenduft, Blauveilchen blüht am grünen Hag: Vom Walde her der Kuckuck ruft und grüsst den frohen Ostertag. ERwach auch du, oMenschenkind, vor Wanderfreud’ die Brust geschwellt; und atme wieder Frühlingswind, geh aus durch Wald und Flur und Feld. |