Liedersammlung des Zürcher Chorliederverlag

1. Das fernste Abendrot verglüht

Liedtext

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first_line1. Das fernste Abendrot verglüht
lyric1. Das fernste Abendrot verglüht
und leis das letzte Vöglein singt,
so wie mit Wehmut im Gemüt
ein stilles Scheidelied verklingt.
Die Raben zieh’n im stillen Flug
dem düstern Tannenwalde zu;
heim kehrt der Landmann mit dem Pflug
und Alles geht zu seiner Ruh!

2. Das Abendglöcklein klinget laut
und jung und alt eilt zum Gebet:
die Sterne blicken fromm und traut
auf alles was in Andacht steht.
Die Blumen, die der Tag egküßt,
die schliessen sich eim Traume zu;
die Nacht allein ist’s, die nun grüßt
denn Alles geht zu seiner Ruh!

3. Mein Herz mit seinem ernsten Weh
allein bewegt noch mit sich spricht:
ein Sehnen das ich gut versteh’,
will Rast und Ruh’ ihm geben nicht!
Mein Herz, ach! du bist selber schuld,
daß noch nicht schließt dein Aug’ sich zu;
sei still in deiner ungeduld,
bald geht dein Leid mit dir zur Ruh!
language ISO 639deu = german / allemand / deutsch / deutsch
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LiedblattAbendliedChormusikSSAA