| lyric | 1. O dieser liebe Sonntagsfriede, wie ist der Sommer reich und groß! Er schwebt verträumt im Lerchenliede, er senkt sich in der Erde Schoß.
2. Der schmale Karrweg liegt verlassen, er freut sich seiner Ruhezeit; er hat gehört von fernen Strassen, von ihrem Kampf mit Lärm und Streit.
3. Ein Kornfeld zwischen Wiesenbreiten lebt seinen Sonntag ganz allein. Schon läßt der Mohn die Blätter gleiten, der Erntetag mag nahe sein.
4. Du hörst der Ähren leises Knistern, sie neigen sich, vom Reifen schwer. Von Zeit zu Zeit ein zartes Flüstern: der Waldwind trägt ein Märchen her. |