| lyric | 1. Schön hängt die Nacht im Laube, kein Wipfel trinkt mehr Licht. Wegwarten, schwer, so schwer vom sTaube, verbergen ihr Gesicht. Der Schatten sanfter Kühle stillt jeder Pflanze Leid. Wer fern ist seinem Ziele, dem gibt ein Stern ein Geleit.
2. Es führen alle Pfade und Schritte schlummerwärts. Zum himmlischen Gestade treibt dieses Tages Schmerz. Vom Taue hold umfangen wiegt trunken sich der Baum, die Blume, die vergangen blüht fort in Stern und Traum.
3. Der Tag ist heimgeborgen, du bist in seiner Hut. Vom Heute fort, ja fort zum Morgen befiel dich wohlgemut. Des Trostes süße Quelle gibt, was der Welt gebricht, und wie des Meeres Welle vergeht die Liebe nicht. |