| lyric | 1. Was ist das für ein süßer Schall, was singst du mir, Frau Nachtigall? Ich sing von einer Lilie fein, die stehet in dem Garten dein.
2. Und steht sie in dem Garten mein, so soll sie bald gebrochen sein; und wenn sie schon ein andrer brach, und brach er sie vor Tau und Tag?
3. Und kann es nicht die Lilje sein, so pflück ich mir ein Röselein; und kann es nicht die Lilje sein, was soll dir dann das Röselein?
4. Frau Nachtigall, Frau Nachtigall, was singst du mir so bittren Schall? Ich sing, wie mir der Schnabel steht, ich singe, wie der Wind wohl weht. |