Liedersammlung des Zürcher Chorliederverlag

Einsam liegen Plätze und Straßen,

Liedtext

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first_lineEinsam liegen Plätze und Straßen,
lyricEinsam liegen Plätze und Straßen,
eine Straßenlaterne
wirft mehr Schatten als Licht.
Kühler Nachtwind
treibt raschelnd welkes Laub vor mir her,
ohne Ziel, genau wie ich.

Traumzeit zwischen Gestern und Morgen,
zwischen Hoffnung und Sorgen,
alles liegt dann so weit.
Es sind nur noch
die Bilder der Erinnerung da,
und man fragt nach dem, was bleibt,

Schicksalszeichen schreibt die Angst
an alle Häuserwände,
doch die sind nur Schatten, die vergeh’n.
Bald ist die Nacht zu Ende.

Morgen will ich ganz neu beginnen,
will das Dunkel bezwingen.
Bald hab ich mich befreit.
Wenn der Tag kommt,
wird diese Nacht Erinnerung sein
und aus Traum wird Wirklichkeit.

Und das Schweigen ist nicht stumm,
Verlorenes kommt wieder.
Aus Schwarz wird Grau,
die Sterne werden blasser.
Gleich ist die Nacht vorüber.

Traumzeit zwischen Gestern und Morgen,
zwischen Hoffnung und Sorgen,
nun liegt sie schon so weit.
Wenn ich dich hab’,
dann brauch ich die Erinnerung nicht,
und aus Traum wird Wirklichkeit.
language ISO 639deu = german / allemand / deutsch / deutsch
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