| lyric | 1. Als Gott der Herr mit starker Hand auf Erden schuf das weite Land, da setzte einen Edelstein er mitten in sein Werk hinein: Ein Flecken Erde voller Reiz, mein Vaterland, die schöne Schweiz.
2. Gar mächtig tront der Berge Kranz, hell leuchtet ihrer Firnen Glanz, und donnernd stürzt von ew’gen Höhn der Wasserfall in blaue Seen. Weit unten ruht ein fruchtbar Land am Fuß der hohen Felsenwand.
3. Da wohnt im Land so hoch und hehr ein freies Volk wie keines mehr, vereinigt Deutsch und Welsch zum Bund, ein Vorbild für den Erdenrund. Laut schallt der Ruf um Bergeshöhn: Nie darf die Freiheit untergehn!
4. Und wenn die Schweizerfahne weht, ein Jubeln durch die Herzen geht: Du weißes Kreuz im hellen Rot begleite uns in Freud und Not! O schöne Schweiz, du schönes Land, bleib uns gestellt in Gottes Hand! |