| lyric | 1. Sei willkommmen, liebster Freund, du hochverlangter Gast, der du mich so treu gemeint und nicht verschmähet hast; sei willkommen, wahrer Gott, gebenedeites Brot, sei willkomm’n in meiner Höhle, liebstes Leben, liebste Seele.
2. Wie empfang ich dich, mien Licht, du ew’ger Herr und Gott, wie vergelt ich solche Pflicht, ich armer Staub und Kot? Was vor Ehr erzeig ich dir, das du selbst kommst zu mir? Daß ich dich nun gar kann grüßen, und dein’ Leib und Blut genießen.
3. Schau ich beuge meine Knie, und werfe mich für dich, daß du mögest je und je, gebieten über mich. Nimm mein Herz, o Jesu an, und was ich hab und kann; denn mit hunderttausend Zungen, wirst du nicht genug besungen. |