| lyric | 1. Wo sind die stillen Quellen und der dunkle Enzian? Ich weiß, wo Immortellen wachsen auf dem Plan. Du lockst mich alle Tage auf deinen seid’nen Schuh. Ein Wort und eine Frage: Hast du mich lieb? und du?
2. Das ist ein heimlich Singen, von uns so leis, so lat. Du hast einen Kranz Syringen im Haar, eine holde Braut. Es liegt eine süße Stunde verborgen unter dem Laub. Du hast an deinem Munde blutsammtnen Falterstaub.
3. Ich wollt’ ich wär im Zelte und wäre der König Mohn, und ich schlüg den Feind im Felde und brächte dir eine Kron’. Ich wollt’ ein Windstoß bände mir meine Flügel zu. Du hast zwei leise Hände und einen Falter am Schuh. |