| lyric | Rose, küßt ein Falter dich, hauchst du deine süßen Düfte und erbebst in Wonneschauern. Aber bald erhebt er sich wieder in die blauen Lüfte und mir ist, du müßtest trauern oder sag, wie soll ich’s deuten, deines Kelches Abschiedsläuten?
Doch du glühest ewig gleich, nichts vermag dich zu verbittern, deine Seele ist so reich. Und dein leises Nacherzittern ist ein Flammen und ein Singen: „Glück, wie hast du goldne Schwingen und es ward mir doch ein holdes Fünklein deine Flügelgoldes!“ |