| lyric | Säusle, liebe Myrte, säusle. Wie still ist’s auf der Welt! Der Mond, der Sternenhirte, auf klarem Himmelsfeld, treibt schon die Wolkenschafe zum Born des lichtes hin.
Schlafe, liebe Myrte, schlafe. mein Freund, schlaf ein.
Die Turteltaube girrte, und still ziehn die Wolkenschafe zum Born des Lichtes hin.
Hörst du, wie die Brunnen rauschen, hörst du, wie die Grille zirpt? Selig, selig, wer in Träumen. Stille, lass uns lauschen auf des Mondes Schlaflied. Selig, wen die Wolken wiegen. Lauschen, seilg lass und lauschen.
O wie selig kann der fliegen, dem der Traum den Flügel schwingt, dass an blauer Himmelsdecke Sterne er wie Blumen pflückt.
Schlafe, schlaf, fliege, träumne, schlaf und wecke dich auf, mein Freund, ich bin beglückt. |