| lyric | 1. O Wald, in deinen Säulenhallen, wie wird mir da das Herz so weit! Schon manche Stunde meines Lebens verbarg mich deine Einsamkeit. Und deinerWipfel kühles Wehen erquickte mich ja schon als Kind, als mir der Amsel Liedergrüße entgegenklangen süß und lind.
2. Da flüsterte der Baum zum Baume, verkündend Gottes Majestät; mir war, als neigten sich die Zweige andächtig nieder zum Gebet. Ich fand in dir die reinste Stimmung, du warst mein liebster Aufenthalt; dir schlägt mein Herz in treuer Minne, du jugendfrischer, grüner Wald! |