| lyric | 1. Im grünen Wald, da weil ich gern, da fühl ich mich zu Haus, der dunkel Wald versteht mein Herz und schilt mich nimmer aus. Er singt mit mir, er weint mit mir, tut Wunder ohne Zahl, ich hab ihn treu erfunden viel tausendmal.
2. Wenn junge Liebe zu ihm kommt, wie wird der Wald so weit! Er glaubt und hofft, er scherzt und raunt, ist eitel gute Zeit. Das Reh im Bruch, der Fink im Zweig, sie wissen alles schon! Sie sagen keinem Lauscher ein Wort davon.
3. Heut ging ich still auf stillem Pfad, mir selbst ein Fremdling gar. O tiefe Waldeseinsamkeit, dein Trost lind und wahr! Der Wind, der mit den Wipfeln spricht, zieht leiser seine Bahn, der Schattenblume Wunder blickt stumm mich an. |