| lyric | 1. Sagt mir doch, wer ohne Sonne spät am Abend traurig singt. Das sind alles Waisenkinder, die ein strenger Herr bedrückt.
2. Und sie wärmen sich am Feuer, trocknen bitt’re Tränen ab, hartes Brot stillt ihren Hunger, eingetaucht im frischen Quell.
3. Warum kamst du, liebe Sonne, heut’ so spät, wo warst du nur? Weil ich hinter jenen Bergen Waisenkindern Wärme gab.
4. Schwebe, schwebe, lichter Mond du und dein glitzernd Sternenheer, schwebt und zeigt den Waisenkindern aus der Finsternis den Weg. |