| lyric | 1. Nun jubiliert der Morgen, das Licht ist schon herfür. All Finsternis und Sorgen fliehn rasch aus Tor und Tür. Die Arbeitsglocken regen die Hämmer frisch und frein, es strömt von allen Wegen das tätige Leben ein.
2. Die Sterne schon verblaßten, es bebt der Wälder Kranz. Du alte Erde, bade, dich jung im Sonnenglanz! Du erstes Morgenglühen, das fern im Osten glimmt, dirsei mit frohem Munde ein Loblied angestimmt.
3. Die Nachgedanken schwinden dahin wie Nebelflor. Die zagen Herzen sehnen zu Gipfeln sich empor. Ihr königlich Erhöhten! Ihr sollt ob dunklem Grün inneuen Morgenröten viel tausendmal erglühn. |