| lyric | 1. Mancher Tag steigt hell empor, will mir nichts als Liebes zeigen; zieht er heim durchs goldne Tor, muß mein Mund in Sorgen schweigen.
2. Mancher Morgen trägt als Kleid schwere, dunkle Nebelschwaden, Sieh! Ein Wind verweht das Leid und ein Abend winkt voll Gnaden.
3. Also kann das junge Jahr, dem wir bang ins Auge schauen, in ein neues Land uns gar lächelnd eine Brücke bauen.
4. Groß und niegeahnt’ Geschehn kann sein Schoß verschwiegen bergen, und derweil wir zagend stehn steigt das Glück schon von den Bergen. |