| lyric | 1. Lagerfeuer, Flammen lodern, Schatten gleiten durchdie Nacht. An dem Feuer, sitzen Männer, starren schweigsam, in die Nacht. Greift jetzt zur Fiedel, stimmet die Saiten, setzt den Bogen an und spielt ein Lied. Feurige Weise, Zigeunerweise, Angst und Sorge ist wie fort gewischt.
Ref.: Spiel Zigeuner, nimm deine Fiedel, spielt für mich ein feuriges Lied. Kummer, Sorgen, sie sind vergessen, wenn die Geige singt. Sehnsuchtsvolle Leidenschaft, Traum nach Heimat, wird in mir wach. Spiel Zigeuner, spiel für mich, laß die Fiedel klingen, spiel auf.
2. Aus den Wagen, treten Frauen lachend in die laue Nacht. Lied der Geige, Tanz der Saiten, hat die Seele frohgemacht. Schürzen die Röcke und wollen tanzen, tanzen, tanzen in die lange Nacht.
3. Lagerfeuer, ist erloschen. Ostwärts dämmert’s schon im Hag. Drüben, aus dem Walde, ruft ein Kuckuck in den jungen Tag. War das ein Lachen, war das ein Scherzen, frei, wie man’s nur bei Zigeunern kennt. |