| lyric | Blumen der Heimat, wie seid ihr so schön.
1. An jenem Tag, wo dir zum erstenmal die Sonne scheint, vor Glück die Mutter weint, grüssen Blumen dich! Sied uften und blühen und müssen vergehn; wer kann wohl die Blume, ihr Wesen verstehn?
2. An jenem Tag, wo dir zum erstenmal die Wange glüht, dein ganzes Sein erblüht, grüssen Blumen dich. Es grünet die Myrte und schön Rosmarein; sie wiegen in Träume des Glückes dich ein.
3. An jenem Tag, wo dir zum letztenmal die Sonne scheint, um dich man Tränen weint, grüssen Blumen dich. Es duften die Rosen, die Nelken dazu; sie blühen und träumen vergehen wie du. |