| lyric | 1. Lueg d'Liebi chunnt z'gumpe, e frisch munters Ding! Uf Stögelischuehne so hüpft sie gar ring. Nüt cha si dra hind’re am gleitige Lauf, di gföhrlicheste Höger nimmt gern si in Chauf; si treit Glück i d’Hüser uf eusere Wält, und wärtvolli Freude, nüd zahlbar mit Gäld.
2. Wär Hülf brucht zur Arbet wo’s neime mag si, das rüefi der liebi und hänk’ mit ’ren i; de Ma i der Bude, bim Choche si Frau, de Puur uf em Fäld uss jo sowiso au; dänn liit alli Zyt jede Tag scho vo früeh, en goldige Säge uf jeglicher Müeh.
3. Und d’Gheimnis verschickt si verschlosse per Post, es froget nie d’Liebi wie viel ’s Porto choscht. Au chunnt si per Schiff und im Auto dethär, wänn öppis ganz dringends z’erledige wär; dehaut sis zum Heiri und morn zu de Gret, und pläuderlet lisli wo’s gar niemert gseht.
4. Grad chunnt d’Liebi z’flüüge, still setzt si sich ab, tüüf inne im Herzli vom Meitli und Chnab: Nei wie si ä schmeichlet und grüüseli tuet; bring beide i Wallig in Adere ’s Bluet; dezue schloht si „Tic-Tac“ so gnau wien en Uhr, undzwyfelhaft ständig uf ebige Duur.
5Jetzt lueg mer dahäre, was ischt nu au das? Ganz plötzli bircht d’Liebi i Schärbe wie Glas! Nüt cha si me lime, kän Chleischter und Chütt; o dass mue passiere das Ungfäll grad hüt! Luut chlag i min Chummer und briege debi: „Ach Liebi, verheiti, wo wotsch jetzt noh hi?“ |