Liedersammlung des Zürcher Chorliederverlag

Wohin ich geh und schaue

Liedtext

indexcontent
first_lineWohin ich geh und schaue
lyricWohin ich geh und schaue
in Feld und Wald und Tal,
vom Hügel hinauf die Aue,
vom Berg aufwärts weit ins Blaue,
grüss dich tausendmal!

In meinem Garten find ich
viel Blumen, schön und fein;
viel Kränze wohl draus wind ich,
und tausend Gedanken bind ich
und Grüsse mit darein.

Dir darf ich keinen reichen
du bist zu hoch und schön,
sie müssen zu bald verbleichen,
sie Liebe ohnegleichen
bleibt ewig im Herzen steh!

Ihr darf ich keinen reichen,
sie ist zu hoch und schön,
die müssen alle verbleichen,
die Liebe nur ohnegleichen
bleibt ewig im Herzen stehn.
___

Wohin ich geh’ und schaue,
In Feld und Wald und Tal,
Vom Berg hinab in die Aue;
Viel schöne, hohe Fraue,
Grüß ich dich tausendmal.

In meinem Garten find’ ich
Viel’ Blumen schön und fein,
Viel’ Kränze wohl draus wind’ ich
Und tausend Gedanken bind’ ich
Und Grüße mit darein.

Ihr darf ich keinen reichen,
Sie ist zu hoch und schön,
Die müssen alle verbleichen,
Die Liebe nur ohnegleichen
Bleibt ewig im Herzen stehn.

Ich schein’ wohl froher Dinge
Und schaffe auf und ab,
Und, ob das Herz zerspringe,
Ich grabe fort und singe,
Und grab mir bald mein Grab.
language ISO 639deu = german / allemand / deutsch / deutsch
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