| lyric | 1. Ei., der Kuckuck, der ist hübsch und fein und er singet im Flug, und er bringt uns frohe Kunde, und er kennet keinen Tag. Er nippt an weißen Blüten, das hält die Stimme rein, und je mehr er rufet „Kuckuck“, zieht auch der Sommer ein.
2. Als ich an einem Tage so für mich ging und sang, da traf ich meinen Liebsten; er kam den Weg entlang. Ich sah in voller Freuden, doch sein Werben bracht nur Schmerz: Sein Kuß und dann sein Scheiden ziegt mir sein falsches Herz.
3. Ich wünscht, ich wär ein Schreiber und könnt die Feder führ’n; dem Liebsten allen Männern schrieb ich, ihr Herz zu rühr’n. Sagt ihnen Not und Wehe, die ihre Falschheit bringt. „Habt Mitleid mit der Blume, wenn sie im Tode sinkt.“ |