| lyric | Frühling kommt angezogen, froh schwingt zum Himmelsbogen Lerche sich auf im Lenzeshauch und bald grünen Baum und Strauch.
Duftendes Veilchen erwache! Und all’ ihr Blumen am Bache habt schon zu lnage geträumt nur nicht länger gesäumt.
Nach langer Wintersnacht neu ersteht Waldespracht Murmelnd nimmt sinen Lauf auch der Bach wiederauf.
Im Schwarzwald eine Mühle steht in des Forstes Kühle. Wie sich die Räder drehen gar emsig immerzu, sie wollen still nicht stehen und haben niemals Ruh.
Sitz am Bach im weichen Moos, sag’ mich aller Sorgen los und das Waser schwemmt sie fort weit nach fremden Ort.
Und des Lenzes Lust und Freud fühlt auch ich zur Maienzeit, als sich herrlich eine Ros’ duften mir erschloss.
Goldner Frühlingssonnenschein leuchtet mir ins Herz hinein, strahlt aus einem Augenpaar so seelenvoll und klar.
Aus der Fensterlaub umkränzt, mir ihr Blick entgegenglänzt, grüsse sie im Sehnsuchtsdrang mit heissem Liebessang.
O süsser holder Minnetraum, nur eimal kehr zurück, den ich verträumt am Waldessaum im ersten Liebesglück.
Beim Erlenbach am Bachesrand knüpfte sich das Herzensband und in einer süssen Stund’ da fand sich Mund zu Mund.
Über uns die Drossel sang, hoch erglühte deine Wang, ach! es war die schöne Zeit der ersten Seligkeit.
Im Schwarzwald eine Mühle steht in des Forstes Kühle. Als ich nach langem Wallen zur Heimat kam zurück, die Mühle war verfallen und mit ihr all mein Glück.
Bang schlägt nun mein Herz, fühlt den herben Schmerz, Ihr Träume süss fahrt wohl! |