| lyric | Träumend liegt der klare Weiher in der schönen Stenrennacht, und das keusche süße Mondlicht ruht auf ihm in milder Pracht.
Alle Blumen, alle Vögel sind auf ihre Ruh’ bedacht, und als Hüter tiefsten Schweigens schaut der Mond von seiner Wacht.
Nur die zarten weißen Schwäne schwimmen durch die Fluten sacht, kreisen um das holde Bildnis, das der Mond dem See gebarcht.
Tiefer See! du gleichst der Seele, leuchtend von der Liebe Macht, wie die Schwäne, kreisen Träume um ein holdes Bild zur Nacht. |