Liedersammlung des Zürcher Chorliederverlag

Mer nend sust d'Wält äs wie si ist,

Liedtext

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first_lineMer nend sust d'Wält äs wie si ist,
lyricMer nend sust d'Wält äs wie si ist,
Und länd si nüd vergroe.
’s wird eim mängs Chüstigs au uftischt.
Mi gnießt’s und sinnt em noe.
Selangs halt sunnig Märged git,
Ä guete Wy vo Zyt zue Zyt,
Schöis Wybervolch i d’Armme,
Ist niemer hüntsch z’verbarme.
Ist au dr Bys im Gärtli gsy,
’s chönd eistig wider Blueme dri
Und tuet’s d’Wält und’reschnye,
Es mueß si z’Wiehnacht nüüe.

Mer wend au jetzt nüd z’trurig sy.
Mer werd is ehnder wehre.
Goht’s i dr Wält au ruch harby,
Mwer wil där Flade cehre?
Es bruchti scho ä Risefust.
Und gläuppli wär’s au umesust.
Sind die, sind andre Zyte,
Mi cha d’Milch nüd verschütte.
Und ninnt eim d’Tause schier dr Schnuf,
Äs Nydeli ist obedruf.
Gsund Wyberlüt und Chnabe,
Si fäumed’s obenabe.
language ISO 639gsw = german swiss / allemand suisse / schweizerdeutsch / schwyzerdüütsch
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KapitelTrostGedicht